Donnerstag, der 30. Mai 2024

Hallo, guten Morgen, und willkommen in Charlotte im amerikanischen Bundesstaat North Carolina.

Wir, das sind Chris und Conny, Lissy und Ernie, mein Mann Michael und ich, hatten gestern eine angenehme Anreise, von Frankfurt nach Charlotte mit American Airlines. Von der Airline war ich angenehm überrascht. Freundliche Mitarbeiter und super Service.

 

Auch das Abholen unseres „Mietwagens“, eher Mietbus, hat ohne Wartezeiten super geklappt. Wir fahren für die nächsten 3,5 Wochen einen Ford Transit 11 Sitzer, im dem wir massig Platz und Komfort für uns, und unser Gepäck haben. 

Für die erste Nacht hat uns Ernie im Best Western Plus in Charlotte eingebucht. Erstmal ankommen, und uns dann für die Fahrt mit dem Wichtigsten im Walmart eindecken. Das Wichtigste? Na ein cooler Cooler mit Getränken natürlich.

Ausklingen ließen wir den Abend dann im Olive Garden, uns vom Roadtrip 2017 noch sehr gut in Erinnerung, sehr gut und lecker.

Salat mit Brot und Eistee gibt es soviel nach wie man möchte.

Nach einem Schlaftrunk sind wir nach 24 Stunden auf den Beinen wie Steine in unsere bequemen Betten gefallen, und heute Morgen ausgeschlafen aufgewacht. Das Frühstück im Best Western ist sehr lobenswert. Alles da was man braucht, und es wird auch immer wieder aufgefüllt. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt und freuen uns auf die letzte Nacht der Tour, die wir auch wieder hier verbringen werden. 


Donnerstag, der 30. Mai 2024

Nach einem leckeren Frühstück machten wir uns auf den Weg zu unserem ersten Ziel, Charleston in South Carolina. Es lagen ca. 200 Meilen vor uns, die wir teilweise auf dem Highway fuhren, teilweise aber auch über Land, wo es rechts und links der Straße jede Menge für uns zu sehen gab. Felder, die bewässert und bewirtschaftet wurden. Kleine Anwesen mit wunderschönen Häusern, und meist sehr gepflegten Rasen. Und jede Menge Briefkästen entlang der Landstraße. 

Schon kurz hinter Charlotte, verließen wir den ersten Bundesstaat - North Carolina - und bewegten uns jetzt auf unser Tagesziel - Charleston in North Carolina zu. Charleston ist eine US Stadt mit ca. 150.000 Einwohnern und wurde zu Ehren von König Charles dem Zweiten so benannt. Die Stadt zählt ca. 150.000 Einwohner, zeigt ein geschlossenes Stadtbild aus dem 17./18. Jahrhundert, und zählt somit zu den schönsten historischen Städten der USA. In früheren Zeiten war Charleston die Drehscheibe des Sklavenhandels.

Unser Hotel - La Quinta by Wyndham Charleston Riverview, lag direkt an einem Yachthafen, mit einem Hochregallager für Yachten, so etwas hatte ich nie zuvor gesehen, man lernt nicht aus. 

Nach dem Einchecken verloren wir keine Zeit, um in der Innenstadt noch den historischen Markt zu besuchen, bevor der für heute seine Tore schloss. Sehr schöne kleine Stände mit Geschenkideen, Kunsthandwerk und vielem Mehr …

In der Stadt selbst sind Kutschfahrten sehr populär, da wir schon relativ spät dran waren, konnten wir noch mitbekommen, wie große Trailer die Tiere nach getaner Arbeit wieder aus der Stadt fuhren. 

Auf dem Weg in die Innenstadt, kamen wir vorbei an prachtvollen Häusern im Südstaatenstil. Leider ließen die sich aus dem Auto nicht so wirklich gut fotografieren. Schon bald ging es Richtung Abend, und da wir uns vorgenommen hatten, den Sonnenuntergang am Meer zu erleben, verließen wir die Stadt wieder Richtung Folley Beach. Außerhalb der Stadt besteht die Umgebung überwiegend aus Sumpfgebiet, und die meisten größeren Straßen sind auf Stelzen gebaut. 

Die Seebrücke von Pier 101 war unser Ziel. Dort fanden wir auch ein leckeres Abendessen, mit Blick auf den Strand und einer angenehmen Meeresbrise, bevor wir uns auf den Spaziergang zum äußeren Ende des Steges machten. 

Wir sahen neben einem wunderschönen Sonnenuntergang und vielen Vögeln auch Manta Rochen vorbeiziehen, und als absolute Krönung konnten wir mehrere Delphine vor der Küste beobachten. Der Tag hätte nicht schöner enden können. 


Freitag, der 31. Mai 2024

Sehr gut geschlafen, begannen wir den heutigen Tag mit einem guten Frühstück. Unser erstes Ziel für den heutigen Tag sollte die Boone Hall Plantage, hier in Charleston sein. Sicher ist jedem die Serie „Fackeln im Sturm“ aus den 80gern bekannt, ich habe die Serie um Patrick Swayze alias Orry Main,  damals verschlungen. Eben jene Serie, über den Bürgerkrieg in den USA, wurde hier auf Boone Hall gedreht. So wie auch Queen und Notebook.

 

Mit dem Auto sind wir diese beeindruckende Oak Allee entlang gefahren, links am Wegesrand die ehemaligen Sklavenhäuser, rechts das Polofeld, bis zum Parkplatz direkt im Anschluss an das Haupthaus. Die Bäume, weit ausladend, voll behangen mit Spanischem Moos. Ein Wahnsinns Anblick.

Im 1850 gebauten, und erst 2023 renovierten Gin-Hause, ist ein Museum und ein Visiter-Center untergebracht. Hier wurden wir empfangen und bekamen unsere Uhrzeit für die Führung durch das Haupthaus, den Rest der Zeit können wir uns selbst einteilen.

 

Boone Hall wurde im Jahre 1681 von Major John Boone gegründet, und das erste Haupthaus gebaut. Im Laufe der Jahre, ob vom Hurrikan zerstört, oder auch aus anderen Gründen, wurde das Haus vier mal komplett neu gebaut, bis zum heutigen Zustand. 

Im Inneren des Hauses war fotografieren leider nicht erlaubt - zu schade - es war wundervoll. Die Räume prachtvoll eingerichtet, ob Bibliothek, Eßzimmer oder der Wintergarten, einfach wunderschön und farbenprächtig hergerichtet. Die Haustüre und die Türe der Bibliothek sind noch Original aus dem 17. Jahrhundert. Zur Besichtigung stehen allerdings nur die unteren Räume zur Verfügung. 

Einer der Besitzer soll auch ein Deutscher gewesen sein, aber als ihn um 1935 fast 300 seiner Angestellten - Nachfahren der ehemaligen Sklaven - plötzlich verließen, verkaufte er Boone Hall wieder. Haupteinnahmequelle war im übrigen nicht nur die Baumwolle. Hier wurden auch Ziegelsteine hergestellt. Ca. 40 % des Fort Sumter, auch hier in Charleston, bestehen aus Ziegelsteinen die auf Boone Hall gefertigt wurden. 

Nach der Hausbesichtigung, ging es bei einer gemütlichen Planwagenfahrt über die Plantage. Hier gab es zu früheren Zeiten Baumwollfelder so weit das Auge reichte. Heute wird Baumwolle nur noch zu Demonstrationszwecken angebaut (und selbst die war gerade abgeerntet) man lebt heute auf der Farm vom Anbau verschiedener Früchte und Gemüse. Auch die ganzen weitreichenden Wälder sind ehemalige Baumwollfelder. Auf dem Rückweg, die Oak Allee entlang, passierten wir auch die ehemaligen Sklavenhäuser, die wir anschließend ausgiebig erkundeten. Doch zuerst durch die liebevoll angelegten Gärten vor dem Haus, die von oben die Form eines Schmetterlinges haben.

In den angrenzenden, ehemaligen Sklaven Häusern findet man jede Menge Informationen über das frühere Leben, und in Vorträgen klären sich auch die letzten offen Fragen. Sogar Gesangseinlagen gibt es, vorgetragen von einem Nachfahre in 5. Generation.

Im Butterfly Café hinter den Stallungen, gönnten wir uns einen Kaffee, Eis und frische Pfirsiche, bevor wir weiter zogen. Tief beeindruckt verließen wir die Plantage. Die 28$ Eintritt waren gut investiert, und kann nur weiter empfohlen werden.

 

Vorne im Eingang zum Hafen von Charleston liegt die kleine Festungsinsel Fort Sumter. Es war eine ehemalige Stellung der Nordstaaten, in mitten der Südstaaten Stellungen. Hier nahm auch das Unheil seinen Lauf, hier begann damals der Bürgerkrieg zwischen Nord und Süd. Fort Sumter kann allerdings nur verknüpft mit einer Schiffstour besichtigt werden. Dies war uns für den Nachmittag zu viel. So suchten wir uns einen Strand auf Sullivan Island, um vielleicht von hier ein Blick auf das Fort zu erhaschen.

 

 

Von Fort Sumter sahen wir nicht viel, aber der Strand war herrlich.

Müde uns zufrieden entschieden wir uns für das - immer gut bewährte - Texas Roadhouse zum Dinner, und wurde auch heute nicht enttäuscht. Einzig die Wartezeit war heute extrem. Freitag Abend und scheinbar auch noch Schulabschlußfeiern, die hier statt fanden.

Ein ereignisreicher Tag ging zu Ende, müde und zufrieden vielen wir auch heute wieder in unsere Hotelbetten.


Samstag, der 1. Juni 2024

Frühstück gab es heute schon etwas früher als sonst, heute hatten wir einen langen Weg vor uns zu unserer „Zwischenübernachtung“ in Midway, Thallahassee Florida. 

Der ursprüngliche Plan ist eigentlich gewesen, von Charlotte über Nashville, Memphis, New Orleans bis nach Texas zu fahren. Dazu wäre aber eine Einwegmiete für das Auto angefallen. Welches bedeutet, es bringt jemand für uns das Auto zurück zur ursprünglichen Mietstation. Leider ist das nur für Autos, nicht für unseren „Bus“ möglich. Also wurde aus unserer Wegeplanung ein Loop.

Die Strecke von Charleston nach New Orleans ist sehr weit, daher wurde mit einer Zwischenübernachtung geplant. 

Der Weg ließ sich gut an, dass Wetter war super und die Landschaft zog an uns vorbei. Überwiegend Sumpflandschaft.

Am Wegesrand fanden wir eine tolle Raststelle mit einem kleinen Farmerladen. Absolut mit Liebe eingerichtet, viele hausgemachte Leckerreien, wir konnten uns kaum trennen.

Die Eine oder Andere Leckerrei hat natürlich auch den Weg in unser Auto gefunden. 

Auf unserer heutigen Strecke, ca. 650 km lang, starteten wir in South Carolina, durchquerten Georgia und kamen gegen Abend, in Florida an. 

Unser Tagesziel, Hotel Country Inn & Suites in Midway lag sehr zentral am Highway, in „the middle of nowhere“. Absolut nichts daneben, außer ein Likör Store und Abholimbiss für Chickengerichte, welches dann zu unserem Abendessen wurde.


Sonntag, der 2. Juni 2024

Heute liegt die zweite Teilstrecke nach New Orleans vor uns, nochmals über 600 km.

Das Wetter gut, die Straßen besser als am Tag zuvor, starteten wir in Florida. Durchquerten Alabama und anschließende den Bundesstaat Mississippi, bevor wir in Louisiana landeten. 

Dann verdüsterte sich der Himmel, von nun an hatten wir ständig heftige Regenschauer, abwechselnd mit Sonne, und mehrere Unfälle blockierten die Straße. Alleine der erste Stau kostete uns eine Stunde. Da wir nun die nächsten Tage in unserer ersten Ferienwohnung residierten, mussten wir uns auf dem Weg auch noch mit allem Nötigen, vor allem Lebensmitteln eindecken. 

Müde und kaputt standen wir erst gegen 19 Uhr vor unserer Türe, mit einem Code gesichert, und …. Die Türe ging nicht auf …. Alptraum, beim Vermieter nur der Anrufbeantworter. Zum Glück kostete uns das nur eine halbe Stunde, bis wir uns in den gut klimatisierten Räumen fallen lassen konnten. 


Montag, 3. Juni 2024

Guten Morgen und willkommen in New Orleans, Louisiana. 

New Orleans ist mit 400.000 Einwohnern, die größte Stadt im Bundesstaat Louisiana, ein Industriezentrum mit Hafen am Mississippi. New Orleans liegt auf vom Fluß angeschwemmten Sedimenten, und sinkt jährlich 8 mm. Die Stadt liegt ca. 1,6 m unter dem Meeresspiegel.

Typisch für hier sind die vielen Friedhöfe mit Mausoleen, denn das Bestatten der Leichen ist im sumpfigen Boden nicht zulässig, die Seuchengefahr wäre sonst zu hoch.

Der nächste Friedhof lag bei uns nur 5 Minuten Fußweg um die Ecke, und war heute nach einem guten Frühstück unser erstes Ziel.

Gut wenn man Männer dabei hat, denen Kochen Spaß macht, so fängt der Tag doch gut an!

Dann ging es zum Friedhof St. St. Joseph und Lafayette Nr. 2, wir fanden dort überraschend viele deutsche Namen.

Bekannt wurden die Friedhöfe auch mit James Bond, der hier schon gedreht wurde.

Lafayette Nr. 2 scheint noch älter zu sein, aber hier habe ich sogar ein Grab gefunden, an dem frische Blumen standen. 

Die Sonne brannte mittlerweile vom Himmel, über 30 Grad und eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Wir machten uns auf den Weg zurück zu unserer Wohnung, von der wir nach einer kurzen Verschnaufpause mit dem Auto Richtung Pier aufbrachen.

Wir hatten heute, für 14 Uhr eine Schaufelraddampferfahrt auf der Creole Queen, mit creolischem Buffet gebucht. Allerdings fing das Problem beim Parken schon an. Unser Bus war zu hoch für die Parkhäuser. Wie gut, dass es am Hilton Hotel ein Valet Parken gab, die haben uns den Bus abgenommen, und wir konnten uns auf den Weg zur Pier machen. 

Die Creole Queen ist das luxuriöseste Schiff, mit einer Kapazistät von 865 Passagieren, 3 Dining Rooms, Bar, Tanzfläche und im Viktorianischen Stil gebaut. Gebucht haben wir die Historische Fahrt zum Jean Lafitte National Historik Park und Battlefield. Hier kann man einiges über die amerikanische Geschichte lernen. Auch über den Sturm Katharina, der New Orleans 2005 heimsuchte wurde uns sehr eindrücklich viel erzählt.

 

 

 

Noch ein kleiner Spaziergang durch die Fulton Street,

dann ging es in unsere Wohnung zurück.

Und wieder neigte sich ein Tag dem Ende zu.

Die Temparaturen lagen heute bei schwül heißen

32 Grad. Wir haben körperlich nicht wirklich

viel gemacht, waren aber durch die Reihe

alle total kaputt, und haben uns auf unsere

Betten gefreut.


Dienstag, der 4. Juni 2024

Hallo und guten Morgen aus New Orleans in Louisiana. Heute meint es das Wetter wieder gut mit uns, die Sonne scheint, und es ist für meine Verhältnisse schon wieder zu warm.

Nachdem das Parken in der Innenstadt nicht wirklich günstig ist, und es mit unserem Ford Transit schwer ist einen Parkplatz zu finden (die meisten Parkhäuser sind zu niedrig), haben wir beschlossen am heutigen Tag mit der Straßenbahn zu fahren.

Wir wohnen in der Louisiana Ave im Gartendistrikt und haben nur 8 Minuten zu Fuß zur nächsten Haltestelle.

Per App haben wir uns Tagestickets für 3$ pro Mann gebucht, und so kann es los gehen.

Mit der grünen Linie fahren wir, vorbei an wunderschönen Häusern, direkt zur Haltestelle Bourbon Street, von wo wir uns zu Fuß auf den Weg Richtung French Quater machen. Die Bourbon Street ist am Abend die Partymeile, aber auch tagsüber ist hier einiges geboten. 

Im French Quater reiht sich ein schönes Haus an das Andere, alle mit prächtigen Balkonen ausgestattet. Überall findet man zwischen den allgemeinen Souvenierläden, schöne kleine Geschäfte mit Besonderheiten. Und natürlich die Vodoo Shops und Wahrsagerinnen.

Im French Quater zentral gelegen, findet man den Jackson Square, mit einer wunderschönen Grünanlage zum entspannen. Der Park liegt direkt vor der St. Louis Cathedral an der Waterfront zum Mississippi.

Am Ende des Park´s und am Beginn des French Marktes, befindet sich das Café Du Monde, hier legten wir eine Kaffeepause ein und ließen uns die Spezialität des Hauses, Beignet mit ganz viel Puderzucker, noch warm und frisch aus der Küche, munden.

Lecker Kaffee, Sonnenschein, angenehme Temperaturen durch die Ventilatoren, was ging es uns gut!

Anschließend bummelten wir durch den French Market. Kleine Stände von lokalen Künstlern, Andenkenläden, Spezialitätenläden, Livemusik, kreolische Leckereien, hier findet man alles was das Herz begehrt, und kann Stunden verbringen, ohne es zu merken. 

Am Ende des French Market liegt wieder eine Station der historischen Straßenbahn, mit der wir zurück ins Herz der Stadt fuhren.

Direkt hinter der Pier, am Hilton Hotel gelegen, hatten wir gestern ein Restaurant mit eigener Brauerei - Gordon Biersch - entdeckt. Hier wollten wir heute zu Abend essen, und wurde nicht enttäuscht. Alles sehr lecker, und unsere Männer genossen die verschiedenen Sorten hausgemachtes Bier. 

Nach dem gelungenen Abendmahl, ging es durch die Canal Street, zur Haltestelle der Tram, die uns zurück zu unserer Unterkunft im Gartendistrikt bringen sollte.

Was ein toller Tag, mit viel sehenswertem und jede Menge neuer Eindrücke. Die kalte Dusche sollte aber noch kommen. Kaum an unserer Endstation ausgestiegen ging ein Gewitter mit starkem Regen auf uns nieder. Naß bis auf die Haut, aber trotzdem gute gelaunt und „singing in the rain“ trällernd, kamen wir in unserer Unterkunft wieder an.


Mittwoch, 5. Juni 2024

Heute verlassen wir New Orleans, und machen uns auf den Weg zur nächsten Station Memphis in Tennessee.

Es liegen wieder ca. 650 km vor uns. Zuerst fuhren wir ewig lange auf Straßen, die auf Stelzen in die Sümpfe gebaut wurden.

Dann breitete sich langsam das Land rechts und links der Straße aus. Als Verpflegung musste wieder das Subway Sandwich herhalten, und dieses Mal genossen wir diese auf einer tollen Rastanlage. Diese Rastanlagen sind wirklich kleine Oasen, mit sehr ordentlichen Toiletten und vielen Picknicktischen, zum Teil sogar überdacht, was uns sehr entgegen kam, da uns mal wieder ein kleiner Regenschauer heimsuchte. 

Kurz vor Memphis erreichten wir dann auch endlich Tennessee, und unser Ziel für die nächsten zwei Nächte, das Birdshaus.

Ernie hat das Ferienhaus für uns gebucht, und ich habe mich gefragt, wie wir sechs in dieses Hexenhäuschen passen? Aber was uns erwartete, war einfach nur WOW! Ein super schönes Haus, liebevoll eingerichtet, mit einer Kombination aus antik und modern, traumhaft. Und unser Vermieter hatte uns sogar 6 frische Donuts und eine Flasche Wein bereit gestellt.

Auf dem Weg wurde unsere Lebensmittelkiste wieder gefüllt, und so zauberten uns unsere Männer ein leckeres Abendmahl, in dieser Küche, die mit allen ausgestattet war was das Herz begehrt, bevor wir die bequemen Betten nutzten um uns von der doch anstrengenden Fahrerei zu erholen. 


Donnerstag, der 6. Juni 2022

Heute ist unser Memphis Tag, an dem wir die Stadt erkunden und unsicher machen möchten. Meiner beginnt etwas früher, ich hatte mich entschieden - trotz der horrenden Eintrittspreise - als einzige Graceland zu besuchen. Die Männer waren so lieb mich noch vor Ihrem Frühstück, um kurz nach 8 Uhr am Morgen, die 9 Meilen dort hin zu fahren, und mich um 12 Uhr wieder abzuholen. 

Das Ticket hatte ich schon von Zuhause aus gebucht, Elvis hat mich schon immer fasziniert, und ich wollte seine Villa und seine Grabstätte einfach selbst mal sehen. 

 

 

 

Mein Ticket hatte ich für 9 Uhr vor gebucht, war aber schon früher dort gewesen. Die Morgenluft war sehr angenehm, die ersten warmen Sonnenstrahlen, und vor allem das Menschenleere in der Elvisstadt, die „Ruhe vor dem Sturm“ habe ich sehr genossen.

 

Hier wurde, gegenüber des Haupthauses, eine riesen große Anlage, mit Museen, Livestage, Restaurant und vor allem Souvenir, Souvenir, Souvenir ……

 

Direkt vom Ticketcenter ging es, nach einer kurzen Einführung im kleinen Kinosaal, in den Shuttlebus, der uns zum Anwesen Elvis, mit seiner Villa und den Gärten bringen sollte. Hier wurden wir auch gleich mit dem Audioguide ausgestattet, zum Glück auch in Deutsch, so konnte ich alles super verstehen!

Wir wurden anschließend Gruppenweise, so wie wir im Bus saßen, in das Haus gelassen, so wird vermieden, dass sich zu viele Leute im Haus befinden, es hat keiner was davon, wenn es zu voll ist, dann sieht man außer Menschen nicht viel.

Gleich rechts nach der Eingangstüre befindet sich eine Art Wohnzimmer mit Flügel, links das Esszimmer, und der Treppenaufgang in der Mitte ist beeindruckend. Zusätzlich das Schlafzimmer der Oma.

Die oberen Privaträume können nicht besichtigt werden, die bleiben privat.

Im Keller gibt es einen Fernsehraum, einen Billardraum und im hinteren Erdgeschoß das Jungelzimmer.

Im hinteren Garten gab es mehrere Gebäude, für das Management, zum Sport treiben, und jetzt auch für Ausstellungen privater Bilder und Einrichtungen.

Dann ging es weiter in den Meditationsgarten, hier liegt Elvis und seine ganze Familie begraben. Seit 2023 auch seine geliebte Tochter Lisa Marie, die nicht wirklich viel älter wurde wie Ihr Vater. Und auch schon ein Sohn von Lisa Marie, Elvis Enkelkind. Graceland ging nach Ihrem Tod an Ihre Kinder über, die es zur Zeit verwalten.

Es war schon ein ergreifendes Gefühl am Grab zu stehen, er war schon ein ganz besonderer Mensch, der den Menschen viel gegeben hat mit seiner Musik und seinen Filmen.

Elvis Liebe galt auch den Pferden, er hatte immer Stallungen und mehrere Pferde hinter dem Haus. Auch heute gibt es noch Pferde auf dem Grundstück. Dann ging es mit dem Shuttle wieder zurück über die Straße zur „Elvistown“

In der wirklich immensen Anlage sind unendlich viele Ausstellungstücke aufgebaut. Von Elvis Autos, über seine legendären Anzüge, Informationen zu seinem Armee Aufenthalt in Deutschland, seine Goldenen Schallplatten, bis zu Grüßen von anderen Rockgrößen.

Also der Eintritt für den Park mit Haus ist mit ca. 82$ schon ziemlich viel, aber es wird auch wirklich jede Menge geboten. Man kann sich hier locker einen ganzen Tag aufhalten. Für mich allerdings keine Option, da wir mit der ganzen Truppe, für den Nachmittag eine Busrundfahrt mit Musik, durch Memphis gebucht hatten. Also machte ich mich auf den Rückweg zum Treffpunkt, an dem ich abgeholt werden sollte, allerdings nicht ohne zuvor noch die Flugzeuge von Elvis zu erkunden.

So, hiermit beende ich den ersten Teil, sonst muss man zu weit runter scrollen. Weiter geht es mit der Bustour in Memphis dann im zweiten Teil.

Und denkt vor allem immer daran, wenn Ihr die Bilder anklickt, dann könnt Ihr sie in der Originalgröße betrachten, das Programm hier verkleinert die Bilder automatisch und schneidet sie auf quadratisch zu.

So, auf geht es zu Teil 2 …..

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